Arcade-ROMs unter Android manuell in eine RetroArch-Playlist einlesen
Nutze den manuellen Scan erst, nachdem eine rechtmäßige Testdatei mit dem exakten Core direkt lädt. Lege Inhaltsordner, eindeutigen System- oder Playlistnamen, geprüften Standard-Core und nur dessen unterstützte Erweiterungen fest. Scanne Archive nur bei nachgewiesenem Bedarf; teste danach einen Eintrag und behalte die alte Playlist-Sicherung.
Import in sechs Schritten
- 01
Notiere RetroArch-Build, exakten Core samt Version, rechtmäßige Herkunft, Inhaltsordner, Archivstruktur und Sicherung der aktuellen Playlist.
- 02
Lade Core und Datei direkt; bei einem Fehler stoppst du, denn eine Playlist repariert weder Core, BIOS, Abhängigkeit noch Romset.
- 03
Öffne Inhalt importieren → Manueller Scan und wähle nur den vorgesehenen Ordner; rekursiv nur dann, wenn alle Unterordner in dieselbe Playlist gehören.
- 04
Wähle ein bestimmtes System oder einen klaren eigenen Namen, ordne den geprüften Core zu und gib ausschließlich akzeptierte Erweiterungen an.
- 05
Lass Archive durchsuchen aus, außer der Core lädt das Format und jedes Archiv ist genau ein Set; verwende eine autorisierte DAT nur in passender Version.
- 06
Starte den Scan, öffne einen bekannten Eintrag, bestätige Core und Version und vergleiche das Ergebnis vor dem Ersetzen mit deinem Inventar.
Die passende Methode
| Beobachtung | Beste Wahl | Was sie belegt |
|---|---|---|
| Prüfsumme passt zur RetroArch-Datenbank | Strenger Scan | Nur Datenbankidentität |
| Direktstart klappt, Scan überspringt Datei | Manueller Scan | Erzeugt Startmetadaten |
| Direktstart mit Core scheitert | Noch nicht scannen | Core und Inhalt diagnostizieren |
| Archiv enthält unabhängige Dateien | Struktur vor Scan prüfen | Verhindert falsche Einträge |
Der manuelle Scan umgeht Erkennung, nicht Kompatibilität
Libretro bezeichnet den normalen Scan als streng: CRC oder Datenträgerkennung muss zur Datenbank passen. Der manuelle Modus erzeugt Einträge aus Ordner, Erweiterung, System und Core für rechtmäßige, dort nicht erfasste Inhalte.
Die Playlist ist kein Audit. Falscher Core, fehlendes BIOS, unpassende MAME-Generation oder eine unlesbare Android-URI scheitern weiterhin beim Start.
Jedes Feld setzt eine Grenze
Ein enger Ordner und eine kurze Erweiterungsliste verhindern Einträge für Notizen, Spielstände und fremde Dateien. Der eigene Name soll System und Version beschreiben, nicht einen Datenbanktreffer vortäuschen.
Archivscans brauchen eine eigene Entscheidung: Arcade-ZIPs enthalten oft ein Set, andere Pakete aber mehrere Dateien oder nicht unterstützte Verschachtelungen. Teste zuerst eine Kopie.
Bewahre Umkehrbarkeit und Nachweise
Sichere Playlist und Quellinventar und teste vor dem Überschreiben einen Eintrag. Bei falschen Namen oder Core-Zuordnungen stellst du JSON wieder her und korrigierst den Scan, nicht den Inhalt.
Vorschaubilder hängen von Namen ab, doch Optik darf kein ROM-Umbenennen bestimmen. Technische Identität, rechtmäßige Herkunft und exakte Core-Version haben Vorrang.
Der manuelle Scan liefert oder lizenziert keine Spiele. Importiere nur eigene rechtmäßige Dumps oder ausdrücklich autorisierte Veröffentlichungen; nutze DAT-, Vorschaubild- oder Dateinamen nicht als Wegweiser zu ungeprüften ROM-, BIOS-, CHD-, Grafik- oder Musikdownloads.