Manueller RetroArch-Import unter Android / 2026-07-30

Arcade-ROMs unter Android manuell in eine RetroArch-Playlist einlesen

Erstelle eine klar abgegrenzte Arcade-Playlist, wenn der strenge Scan dein rechtmäßig genutztes Set nicht erkennt, ohne den Eintrag mit Kompatibilität zu verwechseln.

Importanleitung · 10 MinutenAktuelles RetroArch für Android; Menüposition und Speicherzugriff unterscheiden sich je nach Distribution

Arcade-ROMs unter Android manuell in eine RetroArch-Playlist einlesen

Nutze den manuellen Scan erst, nachdem eine rechtmäßige Testdatei mit dem exakten Core direkt lädt. Lege Inhaltsordner, eindeutigen System- oder Playlistnamen, geprüften Standard-Core und nur dessen unterstützte Erweiterungen fest. Scanne Archive nur bei nachgewiesenem Bedarf; teste danach einen Eintrag und behalte die alte Playlist-Sicherung.

Import in sechs Schritten

  1. 01

    Notiere RetroArch-Build, exakten Core samt Version, rechtmäßige Herkunft, Inhaltsordner, Archivstruktur und Sicherung der aktuellen Playlist.

  2. 02

    Lade Core und Datei direkt; bei einem Fehler stoppst du, denn eine Playlist repariert weder Core, BIOS, Abhängigkeit noch Romset.

  3. 03

    Öffne Inhalt importieren → Manueller Scan und wähle nur den vorgesehenen Ordner; rekursiv nur dann, wenn alle Unterordner in dieselbe Playlist gehören.

  4. 04

    Wähle ein bestimmtes System oder einen klaren eigenen Namen, ordne den geprüften Core zu und gib ausschließlich akzeptierte Erweiterungen an.

  5. 05

    Lass Archive durchsuchen aus, außer der Core lädt das Format und jedes Archiv ist genau ein Set; verwende eine autorisierte DAT nur in passender Version.

  6. 06

    Starte den Scan, öffne einen bekannten Eintrag, bestätige Core und Version und vergleiche das Ergebnis vor dem Ersetzen mit deinem Inventar.

Die passende Methode

BeobachtungBeste WahlWas sie belegt
Prüfsumme passt zur RetroArch-DatenbankStrenger ScanNur Datenbankidentität
Direktstart klappt, Scan überspringt DateiManueller ScanErzeugt Startmetadaten
Direktstart mit Core scheitertNoch nicht scannenCore und Inhalt diagnostizieren
Archiv enthält unabhängige DateienStruktur vor Scan prüfenVerhindert falsche Einträge

Der manuelle Scan umgeht Erkennung, nicht Kompatibilität

Libretro bezeichnet den normalen Scan als streng: CRC oder Datenträgerkennung muss zur Datenbank passen. Der manuelle Modus erzeugt Einträge aus Ordner, Erweiterung, System und Core für rechtmäßige, dort nicht erfasste Inhalte.

Die Playlist ist kein Audit. Falscher Core, fehlendes BIOS, unpassende MAME-Generation oder eine unlesbare Android-URI scheitern weiterhin beim Start.

Jedes Feld setzt eine Grenze

Ein enger Ordner und eine kurze Erweiterungsliste verhindern Einträge für Notizen, Spielstände und fremde Dateien. Der eigene Name soll System und Version beschreiben, nicht einen Datenbanktreffer vortäuschen.

Archivscans brauchen eine eigene Entscheidung: Arcade-ZIPs enthalten oft ein Set, andere Pakete aber mehrere Dateien oder nicht unterstützte Verschachtelungen. Teste zuerst eine Kopie.

Bewahre Umkehrbarkeit und Nachweise

Sichere Playlist und Quellinventar und teste vor dem Überschreiben einen Eintrag. Bei falschen Namen oder Core-Zuordnungen stellst du JSON wieder her und korrigierst den Scan, nicht den Inhalt.

Vorschaubilder hängen von Namen ab, doch Optik darf kein ROM-Umbenennen bestimmen. Technische Identität, rechtmäßige Herkunft und exakte Core-Version haben Vorrang.

Offizielle Quellen

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